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Das Original zum Anbeißen:
Der wahre Nikolaus

 

Seit 2004 bietet die Citypastoral jedes Jahr den wahren Nikolaus an: Schoko-Nikoläuse in Stanniol mit Mitra statt Mütze und mit Bischofsstab statt Beutel.

Damit soll an die ursprüngliche Gestalt des bei den Kindern beliebten Heiligen erinnert werden. Dieser war Bischof in der heute in der Türkei liegenden Stadt Myra und hat mit dem rot-weißen Weihnachtsmann nichts gemein, der in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts von den Coca-Cola Werbeleuten erfunden worden ist. Über den „Münster-Laden“ vertreibt die Citypastoral den „wahren Nikolaus“ – verbunden mit einer Arbeitshilfe, die auch Eltern und Großeltern helfen soll, den Heiligen in seiner ursprünglichen Gestalt den Kindern wieder nahe zu bringen.

Sein Tag ist bei vielen mit schönen Erinnerungen verbunden: Am 6. Dezember besucht Sankt Nikolaus die Kinder. Das Gedenken an den Bischof von Myra ist katholischen Ursprungs; Luther hatte versucht, es abzuschaffen. Das Fest gehört aber noch heute zum festen Brauchtum in katholischen Gemeinden. Der Nikolaus kommt zu den Kleinen und befragt sie, ob sie denn "auch immer brav gewesen" sind. Knecht Ruprecht, Begleiter des heiligen Mannes, wedelt bedrohlich mit einer Rute, aber letztlich bekommen die Kinder das, was sie sich erhoffen: Süßigkeiten und Geschenke. Früher war Nikolaus der Tag der Geschenke, ähnlich wie es noch heute weitgehend in Holland Brauch ist.
Seit dem beginnenden 19. Jahrhundert wird die Nikolausgestalt immer mehr verweltlicht und schließlich zum Weihnachtsmann, der manchmal auch als Überbleibsel germanischer Gottheiten oder als Personifizierung der Natur gedeutet wird, so wie er etwa im Osten als Väterchen Frost bekannt ist. Davon weitgehend unbeeinflusst findet das Nikoausbrauchtum in seiner christlichen Prägung in vielen Familien immer noch statt.
Von der historischen Person des Nikolaus gilt als sicher, dass er Bischof von Myra war, das an der heute türkischen Mittelmeerküste liegt. Wahrscheinlich lebte er im vierten Jahrhundert. Die in Myra schon früh einsetzende Verehrung war von der Erinnerung an seien Güte bestimmt. Dieser Wesenszug kennzeichnet auch die vielfältigen Nikolausüberlieferungen. Um den Heiligen ranken sich zahlreiche Legenden, deren Ursprünge aber auch bei anderen Heiligen gleichen Namens liegen. Einer Legende zufolge erweckte Nikolaus drei ermordete Schüler wieder zum Leben. Er gilt deswegen als Patron der Schüler. Im Mittelalter wählten Klosterschüler am Vorabend des Nikolausfestes einen Kinderbischof. Dieser bekleidete sich mit den Gewändern eines Bischofs, visitierte die Klosterschule. Er bestrafte und belohnte Schüler, letzteres auch mit Süßigkeiten.

Quelle & Genehmigung: kathweb-lexikon

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Letzte Aktualisierung: 11.03.2011